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Geld anlegen ohne Risiko: was wirklich sicher ist und was es bringt

Sie wollen keinen Euro verlieren. Doch bei 3,3 Prozent Inflation und 0,75 Prozent Zins schrumpft Ihr Geld auch auf dem sicheren Konto.

Hier sehen Sie, welche Anlage gegen welches Risiko schützt, was sie nach Steuer bringt und wie Sie verteilen.

Geld anlegen ohne Risiko ist nur teilweise möglich: Gegen eine Bankpleite schützt die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € je Person und Bank, gegen Kursverluste schützen Tagesgeld und Festgeld, aber gegen die Inflation schützt keine dieser Anlagen. Im September 2026 lag die Inflationsrate bei voraussichtlich 3,3 Prozent, der Einlagesatz der EZB seit 16.09.2026 bei 2,50 Prozent. Wer sein Geld sicher anlegen will, verteilt es deshalb auf Banken, staffelt Laufzeiten und rechnet nach, was nach Steuer und Teuerung übrig bleibt.

Stand: Oktober 2026 · Redaktion geld-was-nun.de, verantwortlich Rico Peuker · So arbeiten wir

Mann prüft Unterlagen am Schreibtisch

Kurz beantwortet

  • Gesetzlich gesichert sind 100.000 € je Person und Bank, gerechnet über alle Konten beim selben Institut (§ 8 Abs. 1, § 7 Abs. 3 EinSiG); die Bank muss binnen sieben Arbeitstagen erstatten (§ 14 Abs. 3 EinSiG).
  • Festgeld für 12 Monate brachte laut Preisaushängen zum Beispiel 2,75 % bei der Commerzbank (14.09.2026) und 3,20 % bei der norisbank (01.10.2026); für 36 Monate nannte die norisbank 3,40 %.
  • Die Inflationsrate lag im September 2026 bei voraussichtlich 3,3 % (Destatis). 100.000 € zu 0,75 % Zins haben nach einem Jahr rund 2.469 € weniger Kaufkraft (berechnet von geld-was-nun.de).
  • Wertpapiere und Fonds fallen nicht unter die Einlagensicherung (§ 2 Abs. 3 EinSiG); sie bleiben bei einer Bankpleite Eigentum des Kunden (§ 47 InsO), schwanken aber im Kurs.

Kann man Geld wirklich ohne Risiko anlegen?

Nein, eine Geldanlage ganz ohne Risiko gibt es nicht, weil jede Anlage mindestens eines von drei Risiken trägt: Ausfall des Schuldners, Kursverlust oder Kaufkraftverlust durch Inflation. Sicher anlegen heißt deshalb, die Risiken zu kennen und das passende in Kauf zu nehmen.

Für Kontoguthaben ist das Ausfallrisiko gesetzlich bis 100.000 € je Person und Bank abgedeckt. Für Wertpapiere gilt eine andere Logik: Sie gehören dem Kunden und werden bei einer Pleite der Depotbank ausgesondert (§ 47 InsO), ihr Kurs kann aber fallen. Gegen Inflation schützt kein Gesetz.

Drei Risiken und wer davor schützt
RisikoWas passiertSchutzBetroffen
AusfallBank oder Schuldner zahlt nicht zurückEinlagensicherung 100.000 € je Bank (§ 8 Abs. 1 EinSiG); bei Wertpapieren Aussonderung (§ 47 InsO), Anlegerentschädigung 90 %, höchstens 20.000 € (§ 4 Abs. 2 AnlEntG)Guthaben über 100.000 € je Bank, Anleihen einzelner Schuldner
KursverlustWert sinkt, wenn Sie vor Fälligkeit oder im Tief verkaufenkein gesetzlicher SchutzAktien, Fonds, Anleihen vor Fälligkeit, Gold
InflationGeld kauft weniger als vorherkein gesetzlicher Schutzalle Anlagen mit Zins unter der Teuerung

Quelle: EinSiG, InsO, AnlEntG auf gesetze-im-internet.de, Abruf 01.10.2026.

Ich habe 200.000 € und will kein Risiko eingehen: Wo liegt das Geld sicher?

Sicher vor einer Bankpleite liegen 200.000 € auf mindestens zwei Banken mit je höchstens 100.000 €, als Tagesgeld oder Festgeld. Banken mit gemeinsamer Lizenz zählen dabei als eine Bank: Commerzbank und comdirect sind ein Institut, ebenso die Deutsche Skatbank und die VR-Bank Altenburger Land. Welche Marken zusammengehören, steht unter Einlagensicherung: welche Banken gehören zusammen.

Für bestimmte Anlässe gilt ein höherer Schutz. Nach dem Verkauf einer privat genutzten Wohnimmobilie, nach einer Abfindung wegen Arbeitsplatzverlust oder einer Kapitalauszahlung aus Betriebsrente, Riester oder Versorgungswerk sind für sechs Monate bis zu 500.000 € bei einer Bank gesichert (§ 8 Abs. 2 und 3 EinSiG). Eine gewöhnliche Erbschaft und eine private Lebensversicherung stehen nicht im Katalog; dort ist die erhöhte Deckung nicht eindeutig, sicher ist nur die Verteilung. Mehr unter Einlagensicherung über 100.000 Euro.

Private Banken, die dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bankenverbands angehören, sind zusätzlich abgesichert: Der Fonds schützt bis zu 3 Mio. € je Privatperson, ab 2030 bis 1 Mio. €. Einen Rechtsanspruch darauf gibt es nicht. Wer ohne Risiko plant, rechnet mit 100.000 €.

Welche Zinsen gibt es für sichere Anlagen?

Die Zinsen für Tagesgeld und Festgeld unterscheiden sich am selben Tag um mehrere Prozentpunkte. Viele hohe Sätze sind Aktionen für Neukunden mit Grenze und Ablaufdatum. Die Tabelle zeigt die Sätze aus Preisaushängen und Konditionenseiten mit Stand.

Zinsen für Tages- und Festgeld, Stand laut Bank
Bank, ProduktZins p. a.StandBedingung
Openbank Tagesgeld4,00 %28.09.20264 Monate, nur bis 100.000 €, Girokonto nötig; danach und darüber 2,00 %
ING Extra-Konto3,20 %01.10.20264 Monate, bis 250.000 €; danach 0,75 %
norisbank Top-Zinskonto2,50 %01.10.2026mit Girokonto; Website: bis 250.000 €, darüber 0,75 %
Commerzbank Topzinskonto Plus2,25 %01.10.202612 Monate Neugeld; steht nicht im Preisaushang
Deutsche Skatbank Tagesgeld1,42 %24.09.2026ohne Aktion, 65 % des €STR, monatlich angepasst
norisbank Festzins-Sparen3,20 % / 3,40 %01.10.202612 / 36 Monate
Commerzbank Online-Festgeld2,75 % / 2,95 %14.09.202612 / 36 Monate, keine vorzeitige Verfügung
Openbank Festgeld2,25 % / 2,35 %28.09.202612 / 36 Monate
comdirect Festgeld1,70 % / 2,20 %ohne Datum12 / 36 Monate, je Festgeld höchstens 100.000 €

Quelle: Preisaushänge, Preisverzeichnisse und Konditionenseiten der Banken, Abruf 01.10.2026. Zinsen ändern sich laufend; maßgeblich ist das Produktinformationsblatt am Tag der Anlage.

Zum Vergleich: Die EZB hat den Einlagesatz für Banken mit Wirkung vom 16.09.2026 auf 2,50 Prozent gesetzt. Dauerhafte Tagesgeldzinsen ohne Aktion liegen bei den ausgewerteten Banken durchweg darunter, etwa 0,75 Prozent bei ING, norisbank und Commerzbank nach dem Aktionsende. Wie viel Geld überhaupt auf dem Tagesgeld liegen sollte, behandelt Wie viel Geld auf dem Tagesgeld.

Mann prüft Unterlagen am Schreibtisch: Details

Tages- und Festgeld über mehrere Banken

Um einen großen Betrag ohne Kursrisiko unterzubringen, brauchen Sie mehrere Banken mit je 100.000 € Sicherung. Plattformen bündeln Partnerbanken unter einem Login; die Zinsen gelten je Bank laut Produktinformationsblatt.

Raisin/WeltSparen

Tages- und Festgeld bei Partnerbanken aus mehreren EU-Ländern über ein Konto. So lässt sich ein großer Betrag auf mehrere Banken verteilen, jede mit eigener Einlagensicherung bis 100.000 €.

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comdirect

Digitale Vermögensverwaltung ab 3.000 € mit 0,75 % Gebühr pro Jahr plus rund 0,23 % Fondskosten, auch nachhaltig. Dazu Tagesgeld und Festgeld bei derselben Bank.

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Ist Geld auf dem Tagesgeld vor Inflation sicher?

Nein, bei einer Inflationsrate von 3,3 Prozent im September 2026 verliert Geld auf dem Tagesgeld an Kaufkraft, wenn der Zins nach Steuer darunter liegt. Das ist bei allen Sätzen der Tabelle oben nach dem Ende der Aktionen der Fall.

Der Rechenweg, berechnet von geld-was-nun.de für 100.000 € und ein Jahr: Zinsen minus Steuer ergeben den Endbetrag; Endbetrag geteilt durch 1,033 ergibt die Kaufkraft in heutigen Euro. Steuer: 25 Prozent Abgeltungsteuer (§ 32d Abs. 1 EStG) plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag darauf (§ 4 SolZG), zusammen 26,375 Prozent auf Zinsen über dem Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € (§ 20 Abs. 9 EStG), ohne Kirchensteuer.

100.000 € ein Jahr: Zins, Steuer und Kaufkraft
ZinsZinsenSteuerEndbetragKaufkraft bei 3,3 % InflationReal
0,75 %750 €0 €100.750 €97.531 €−2.469 €
2,50 %2.500 €396 €102.104 €98.842 €−1.158 €
3,20 %3.200 €580 €102.620 €99.342 €−658 €

Berechnet von geld-was-nun.de. Inflation September 2026 vorläufig laut Destatis; ob sie zwölf Monate so bleibt, ist offen. Beispielrechnung, keine Anlageberatung.

Wer den Kaufkraftverlust nicht hinnehmen will, muss einen Teil des Geldes einem anderen Risiko aussetzen, etwa dem Kursrisiko von Fonds. Wie stark das sein kann, zeigt ein weltweit anlegender Aktienfonds: Der UniGlobal verlor im Kalenderjahr 2022 13,99 Prozent und gewann 2021 35,00 Prozent (Produktinformation Union Investment, Stand 04.10.2024). Vergangene Wertentwicklung sagt nichts über die Zukunft.

Ich bin 67 und will 150.000 € ohne Verlust anlegen: Wie sieht eine Festgeld-Treppe aus?

Eine Festgeld-Treppe teilt die 150.000 € in Tranchen mit unterschiedlichen Laufzeiten auf verschiedene Banken, sodass jedes Jahr ein Teil frei wird und keine Bank mehr als 100.000 € hält. Kursrisiko gibt es dabei keins; das Geld ist aber bis zum jeweiligen Laufzeitende gebunden. Bei der Commerzbank ist keine Verfügung vorher möglich, auch nicht über Teilbeträge.

Ein Beispiel mit Sätzen vom Stichtag, berechnet von geld-was-nun.de (Betrag mal Zins, ohne Zinseszins). Beispielrechnung, keine Anlageberatung.

Festgeld-Treppe für 150.000 €
TrancheBank, LaufzeitZins p. a.Zinsen pro Jahr vor Steuerfrei ab
50.000 €Commerzbank, 12 Monate2,75 %1.375 €nach 1 Jahr
50.000 €norisbank, 24 Monate3,30 %1.650 €nach 2 Jahren
50.000 €Sparda-Bank Hamburg, 36 Monate3,00 %1.500 €nach 3 Jahren
150.000 €zusammen3,02 % im Schnitt4.525 €

Zinsen laut Commerzbank (14.09.2026), norisbank Zinsaushang (01.10.2026), Sparda-Bank Hamburg (17.09.2026; laut Sonderbedingungen auch nach Betrag gestaffelt). Durchschnitt berechnet: 4.525 / 150.000.

Nach Steuer bleiben bei Einzelveranlagung 3.595 € im ersten Jahr (berechnet von geld-was-nun.de: 4.525 − (4.525 − 1.000) × 26,375 %). Ehepaare mit gemeinsamem Pauschbetrag von 2.000 € zahlen weniger. Wird eine Tranche frei, entscheiden Sie neu: wieder anlegen, verbrauchen oder umschichten. Wer aus dem Ersparten regelmäßig etwas entnehmen will, findet die Rechnung unter Entnahmeplan.

Welche sicheren Anlagen gibt es außer Tagesgeld und Festgeld?

Es gibt einige Anlagen, die als sicher gelten, aber anders geschützt sind als ein Konto. Keine davon fällt unter die Einlagensicherung, weil sie Wertpapiere oder Sachwerte sind.

  • Bundeswertpapiere: Schuldner ist der Bund. Im Depot gehören sie Ihnen; vor Fälligkeit verkauft, kann ihr Kurs unter dem Kaufpreis liegen.
  • Geldmarktfonds und Geldmarkt-ETFs: Sie legen in sehr kurz laufenden Zinspapieren an und sind Sondervermögen, getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft (§ 92 KAGB). Ihr Wert kann trotzdem fallen. Den Vergleich mit dem Tagesgeld zieht Geldmarkt-ETF oder Tagesgeld.
  • Gold: Kein Ausfallrisiko eines Schuldners, aber kein Zins und deutliche Preisschwankungen; dazu Lager- und Handelskosten. Siehe Gold lagern.
  • Bargeld: Kein Ausfallrisiko einer Bank, aber Diebstahl, Feuer und Inflation. Was Versicherungen dafür zahlen, steht unter Bargeld zuhause aufbewahren.

Für Wertpapiere im Depot gilt bei einer Pleite der Depotbank: Sie werden ausgesondert, und wenn die Bank sie nicht herausgeben kann, zahlt die Anlegerentschädigung 90 Prozent, höchstens 20.000 € (§ 4 Abs. 2 AnlEntG). Kursverluste ersetzt niemand. Einzelheiten unter Einlagensicherung im Depot.

Wann reicht ohne Risiko nicht mehr?

Ganz ohne Kursrisiko anzulegen ist sinnvoll für Geld, das Sie in den nächsten Jahren brauchen, und für alle, die einen Verlust nicht aushalten könnten. Für Geld, das zehn Jahre und länger liegt, wiegt der Kaufkraftverlust schwerer. Viele teilen deshalb in einen sicheren und einen renditeorientierten Teil.

Welcher Anteil wohin gehört, ist eine persönliche Entscheidung; diese Seite gibt keine Empfehlung für Ihren Fall. Wie eine Aufteilung nach Anlass aussieht, zeigen Plötzlich viel Geld und die Fallbeispiele zum Erbe. Was ein Vermögensverwalter für den renditeorientierten Teil kostet, steht im Vermögensverwaltung Vergleich.

Mann prüft Unterlagen am Schreibtisch: Blick in den Raum

Häufige Fragen

Wo kann ich 100.000 € ohne Risiko anlegen?

Auf einem Tagesgeld- oder Festgeldkonto bei einer Bank mit Einlagensicherung in der EU; dort sind 100.000 € je Person und Bank gesetzlich voll gesichert (§ 8 Abs. 1 EinSiG). Liegt bei derselben Bank schon anderes Geld, zählt es mit. Kursrisiko gibt es nicht, das Inflationsrisiko bleibt: Bei 0,75 Prozent Zins und 3,3 Prozent Inflation verlieren 100.000 € in einem Jahr rund 2.469 € Kaufkraft (berechnet von geld-was-nun.de).

Ist Festgeld wirklich ohne Risiko?

Gegen Bankpleite und Kursverlust ja, bis 100.000 € je Person und Bank. Zwei Risiken bleiben: Das Geld ist bis Laufzeitende gebunden, bei der Commerzbank etwa ohne Verfügung über Teilbeträge. Und steigt die Inflation über den festen Zins, verliert das Geld Kaufkraft. Bei Banken außerhalb Deutschlands gilt die Sicherung des Heimatlandes, bei der TF Bank etwa bis 1.150.000 schwedische Kronen mit Erstattung in Kronen.

Wie lege ich 50.000 € sicher an und bekomme trotzdem Zinsen?

Zum Beispiel als Festgeld für 12 Monate: Bei 2,75 Prozent, wie sie die Commerzbank am 14.09.2026 nannte, bringen 50.000 € im Jahr 1.375 € vor Steuer. Nach Abzug des Sparer-Pauschbetrags von 1.000 € und 26,375 Prozent Steuer auf den Rest bleiben 1.276 € (berechnet von geld-was-nun.de). Die 50.000 € liegen unter der Grenze der Einlagensicherung von 100.000 € je Bank.

Gibt es eine sichere Geldanlage mit 5 Prozent Zinsen?

Bei den ausgewerteten Tagesgeld- und Festgeldangeboten nicht. Der höchste Satz am Stichtag war die Openbank mit 4,00 Prozent, aber nur vier Monate, nur bis 100.000 € und nur mit Girokonto, danach 2,00 Prozent. Für 36 Monate Festgeld nannte die norisbank 3,40 Prozent. Angebote mit deutlich höheren Zinsen ohne Risiko sollten Sie prüfen: Hat der Anbieter eine BaFin-Erlaubnis und welche Einlagensicherung gilt?

Sind Geldmarkt-ETFs so sicher wie Tagesgeld?

Nicht im selben Sinn. Ein Geldmarkt-ETF ist ein Wertpapier und fällt nicht unter die Einlagensicherung (§ 2 Abs. 3 EinSiG). Er ist Sondervermögen und bei einer Pleite der Fondsgesellschaft oder Depotbank geschützt (§ 92 KAGB, § 47 InsO), sein Kurs kann aber schwanken. Dafür gibt es keine Grenze von 100.000 € je Bank. Für den Notgroschen ist Tagesgeld die direktere Lösung.

Was passiert mit meinem Geld, wenn die Bank pleitegeht?

Die BaFin stellt den Entschädigungsfall fest, spätestens fünf Arbeitstage nach Kenntnis (§ 10 EinSiG). Danach muss das Sicherungssystem binnen sieben Arbeitstagen bis 100.000 € je Person auszahlen, ohne Antrag (§ 14 Abs. 3 EinSiG). Die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken schreibt Kunden per Post an. Beträge der erhöhten Deckung bis 500.000 € müssen Sie selbst schriftlich mit Belegen anmelden (§ 8 Abs. 5 EinSiG).

Ich bin Rentner. Wie lege ich mein Erspartes ohne Verlust an?

Ohne Kursrisiko bleiben Tagesgeld und Festgeld bei Banken mit je höchstens 100.000 € je Person. Mit einer Festgeld-Treppe wird jedes Jahr ein Teil frei. Für 150.000 € in drei Tranchen ergab sich am Stichtag ein Zins von 3,02 Prozent im Schnitt, 4.525 € im Jahr vor Steuer (berechnet von geld-was-nun.de). Gegen Inflation schützt das nicht; die Inflationsrate lag im September 2026 bei 3,3 Prozent.

Weiterlesen

Quellen

  1. § 8 EinSiG Deckungssumme, Stand zuletzt geändert durch Art. 26 Abs. 5 G v. 25.03.2026, Abruf 01.10.2026
  2. § 14 EinSiG Erstattung, Stand Abruf 01.10.2026
  3. § 2 EinSiG Begriffsbestimmungen, Stand Abruf 01.10.2026
  4. § 4 AnlEntG Entschädigungsanspruch, Stand zuletzt geändert durch Art. 8 G v. 09.04.2026, Abruf 01.10.2026
  5. Destatis Pressemitteilung Nr. 348: Inflationsrate September 2026, Stand 30.09.2026
  6. EZB Leitzinsen, Stand Wirkung ab 16.09.2026, Abruf 01.10.2026
  7. § 32d EStG Gesonderter Steuertarif, Stand Abruf 01.10.2026
  8. § 20 EStG Kapitalvermögen, Stand Abruf 01.10.2026
  9. § 4 SolZG Zuschlagsatz, Stand Abruf 01.10.2026
  10. norisbank Zinsaushang, Stand 01.10.2026
  11. Commerzbank Online-Termingeld, Stand 14.09.2026
  12. Openbank Preis- und Leistungsverzeichnis, Stand 28.09.2026
  13. ING Extra-Konto Konditionen, Stand 01.10.2026
  14. Sparda-Bank Hamburg Festgeld, Stand 17.09.2026
  15. Deutsche Skatbank Tagesgeld, Stand 24.09.2026
  16. comdirect Festgeld, Stand ohne Datum, Abruf 01.10.2026
  17. Union Investment UniGlobal Produktinformation, Stand 04.10.2024
  18. Statut des Einlagensicherungsfonds, Stand Fassung Oktober 2023

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