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Kaufnebenkosten: Grunderwerbsteuer aller Länder, Notar, Grundbuch

Der Kaufpreis steht fest, die Finanzierung auch. Dann kommt der Bescheid über 19.500 € Grunderwerbsteuer, und das Erbe reicht nicht mehr für die Küche.

Diese Seite nennt die Grunderwerbsteuer aller 16 Länder mit Quelle und rechnet Notar, Grundbuch und Makler für Ihren Kaufpreis vor.

Kaufnebenkosten sind alle Kosten, die beim Immobilienkauf zusätzlich zum Kaufpreis anfallen: Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Maklerprovision. Die Grunderwerbsteuer liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises, Notar und Grundbuch kosten bei 300.000 € zusammen 3.344 € (berechnet von geld-was-nun.de nach GNotKG). Mit Maklerprovision kommen bei 300.000 € zwischen 24.554 € in Bayern und 33.554 € in einem Land mit 6,5 Prozent zusammen.

Stand: Oktober 2026 · Redaktion geld-was-nun.de, verantwortlich Rico Peuker · So arbeiten wir

Paar beim Notartermin

Kurz beantwortet

  • Grunderwerbsteuer Stand 01.10.2026: von 3,5 % in Bayern bis 6,5 % in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein; Bremen hat zum 01.07.2025 auf 5,5 % erhöht.
  • Notar und Grundbuch kosten bei 300.000 € Kaufpreis zusammen 3.344 €, das sind 1,1 % (berechnet nach § 34 GNotKG und Kostenverzeichnis, ohne Grundschuld).
  • Maklerprovision bei Wohnung und Einfamilienhaus: Zahlen beide Seiten, dann in gleicher Höhe (§ 656c BGB); der Käufer zahlt nie mehr als der Verkäufer (§ 656d BGB).
  • Beispiel 300.000 € mit 3,57 % Makler: Bayern 24.554 € (8,2 %), Sachsen 30.554 € (10,2 %), Nordrhein-Westfalen 33.554 € (11,2 %), berechnet.

Welche Kaufnebenkosten fallen an?

Beim Kauf einer Wohnung oder eines Hauses fallen vier Posten an, von denen nur einer verhandelbar ist. Wer ein Erbe für den Kauf einsetzt, sollte diese Beträge zuerst beiseitelegen, denn Banken finanzieren sie ungern mit. Wie viel Eigenkapital danach sinnvoll ist, zeigt Erbe als Eigenkapital.

  • Grunderwerbsteuer: 3,5 bis 6,5 % des Kaufpreises je nach Land. Nicht verhandelbar.
  • Notar: Beurkundung, Vollzug und Kaufpreisüberwachung nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG). Gesetzlich festgelegt, Rabatte sind Notaren verboten (§ 125 GNotKG).
  • Grundbuch: Eintragung des Eigentümers und der Vormerkung beim Amtsgericht, ebenfalls nach GNotKG.
  • Maklerprovision: frei vereinbar, bei Wohnung und Einfamilienhaus mit Regeln zur Teilung (§§ 656a bis 656d BGB).

Bei einer Finanzierung kommen Notar und Grundbuch für die Grundschuld hinzu. Für einen Kredit über 200.000 € sind das zusammen 976 € (berechnet: je 1,0-Gebühr von 435 € nach Tabelle B, Notar plus 20 € Auslagen und Umsatzsteuer).

Grunderwerbsteuer in allen 16 Bundesländern

Der Bund setzt die Grunderwerbsteuer auf 3,5 Prozent (§ 11 Abs. 1 GrEStG), die Länder dürfen einen eigenen Satz bestimmen. Bis auf Bayern haben alle davon Gebrauch gemacht. Bemessungsgrundlage ist der Kaufpreis als Gegenleistung (§ 8 Abs. 1 GrEStG), die Steuer wird auf volle Euro abgerundet (§ 11 Abs. 2 GrEStG).

Grunderwerbsteuer nach Bundesland, Stand 01.10.2026
BundeslandSatzgilt seitSteuer bei 300.000 €Beleg
Baden-Württemberg5,0 %05.11.201115.000 €Finanzverwaltung BW
Bayern3,5 %Bundesrecht10.500 €§ 11 GrEStG
Berlin6,0 %01.01.201418.000 €Service Berlin
Brandenburg6,5 %01.07.201519.500 €Landesgesetz
Bremen5,5 %01.07.202516.500 €Landesgesetz
Hamburg5,5 %01.01.202316.500 €hamburg.de
Hessen6,0 %01.08.201418.000 €Verwaltungsportal Hessen
Mecklenburg-Vorpommern6,0 %01.07.201918.000 €Steuerportal MV
Niedersachsen5,0 %01.01.201415.000 €Landesamt für Steuern
Nordrhein-Westfalen6,5 %01.01.201519.500 €Landesgesetz
Rheinland-Pfalz5,0 %01.03.201215.000 €Finanzministerium RLP
Saarland6,5 %01.01.201519.500 €Service Saarland
Sachsen5,5 %01.01.202316.500 €Landesgesetz
Sachsen-Anhalt5,0 %01.03.201215.000 €Übersicht Finanzamt Brandenburg
Schleswig-Holstein6,5 %01.01.201419.500 €Haushaltsentwurf 2026
Thüringen5,0 %01.01.202415.000 €Finanzministerium Thüringen

Abruf aller Belege 01.10.2026. Gilt-seit-Daten teils aus der Länderübersicht des Finanzamts Brandenburg; dort steht Bremen noch mit 5,0 %, das Bremer Gesetz nennt 5,5 % ab 01.07.2025. Für Sachsen-Anhalt war keine amtliche Landesseite automatisch abrufbar.

Änderungen seit 2024: Thüringen senkte zum 01.01.2024 von 6,5 auf 5,0 Prozent, Bremen erhöhte zum 01.07.2025 von 5,0 auf 5,5 Prozent. Für 2026 und 2027 haben wir bei keinem Land einen beschlossenen neuen Satz gefunden. Einen Freibetrag für Ersterwerber gibt es nicht; § 11 GrEStG erlaubt den Ländern nur einen eigenen Satz. Hessen zahlt Ersterwerbern mit dem Hessengeld einen Zuschuss, der Steuersatz bleibt dort 6,0 Prozent.

Wann ist keine Grunderwerbsteuer fällig?

Für Erben wichtig: Der Erwerb von Todes wegen und Schenkungen sind von der Grunderwerbsteuer befreit, ebenso der Erwerb eines Nachlassgrundstücks durch Miterben zur Teilung des Nachlasses (§ 3 Nr. 2 und 3 GrEStG). Kauft ein Geschwister dem anderen den Anteil am geerbten Haus ab, fällt deshalb keine Grunderwerbsteuer an. Befreit sind außerdem Käufe zwischen Ehegatten und von Verwandten in gerader Linie, also etwa von den Eltern (§ 3 Nr. 4 und 6 GrEStG), und Käufe bis 2.500 € (§ 3 Nr. 1). Wie die Teilung unter Erben abläuft, steht unter Erbengemeinschaft: Immobilie verkaufen.

Die Steuer wird einen Monat nach dem Bescheid fällig (§ 15 GrEStG). Erst wenn sie bezahlt ist, stellt das Finanzamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung aus, ohne die der Käufer nicht ins Grundbuch eingetragen wird (§ 22 GrEStG). Mitverkaufte bewegliche Sachen wie eine gebrauchte Einbauküche gehören nicht zum Grundstück (§ 2 Abs. 1 GrEStG); ein angemessener Preis dafür kann im Vertrag gesondert stehen. Ob der Betrag angemessen ist, prüft das Finanzamt.

Notar und Grundbuch: der Rechenweg nach GNotKG

Notar- und Grundbuchkosten richten sich nach dem Kaufpreis als Geschäftswert und einer Gebührentabelle. Für beide gilt Tabelle B (§ 34 GNotKG). Eine volle Gebühr (1,0) beträgt bei 300.000 € 635 €: Die Tabelle beginnt mit 15 € bis 500 € Geschäftswert und steigt in Stufen, zwischen 200.000 € und 500.000 € um 50 € je angefangene 30.000 € (§ 34 Abs. 2 GNotKG). Das Kostenverzeichnis legt fest, wie viele volle Gebühren für jede Tätigkeit anfallen.

Die Rechnung für 300.000 €, berechnet von geld-was-nun.de:

Notar und Grundbuch bei 300.000 € Kaufpreis
TätigkeitNr. KV GNotKGGebührensatzBetrag
Beurkundung des Kaufvertrags211002,01.270,00 €
Vollzug, etwa Vorkaufsrechtsanfrage221100,5317,50 €
Betreuung, etwa Fälligkeitsmitteilung222000,5317,50 €
XML-Daten für das Grundbuchamt221150,163,50 €
Auslagenpauschale Post und Telekommunikation32005höchstens 20 €20,00 €
Umsatzsteuer 19 %32014377,82 €
Notar gesamt2.366,32 €
Grundbuch: Eintragung Eigentümer141101,0635,00 €
Grundbuch: Auflassungsvormerkung141500,5317,50 €
Grundbuch: Löschung der Vormerkung14152fest25,00 €
Grundbuch gesamt977,50 €
Notar und Grundbuch3.343,82 €

Berechnet von geld-was-nun.de nach § 34 GNotKG und Anlage 1 (Kostenverzeichnis), Abruf 01.10.2026. Ohne Grundschuld, ohne Dokumentenpauschale und Grundbuchabrufe; diese kleinen Auslagen kommen je nach Fall hinzu. Ob Vollzug und Betreuung anfallen, hängt vom Vertrag ab.

Der Anteil am Kaufpreis sinkt mit der Höhe, weil die Tabelle degressiv steigt. Nach derselben Rechnung kosten Notar und Grundbuch bei 100.000 € 1.465 € (1,5 Prozent), bei 200.000 € 2.306 € (1,2 Prozent), bei 400.000 € 4.122 € (1,0 Prozent) und bei 500.000 € 4.901 € (1,0 Prozent). Faustregeln von 1,5 bis 2 Prozent enthalten meist schon die Grundschuld für die Finanzierung.

Paar beim Notartermin: Details

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Ob eine Bank Nebenkosten mitfinanziert und welchen Zins sie dann verlangt, unterscheidet sich je Bank. Vermittler holen Angebote mehrerer Banken ein und werden von der Bank bezahlt.

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Maklerprovision: wer zahlt wie viel?

Die Höhe der Maklerprovision ist gesetzlich nicht festgelegt. Für den Kauf einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses durch einen Verbraucher gelten aber feste Regeln zur Verteilung. Der Maklervertrag braucht Textform (§ 656a BGB). Lässt sich der Makler von beiden Seiten bezahlen, müssen Käufer und Verkäufer gleich viel zahlen; arbeitet er für eine Seite kostenlos, darf er auch von der anderen nichts verlangen (§ 656c Abs. 1 BGB). Hat nur der Verkäufer den Makler beauftragt, darf er höchstens die Hälfte an den Käufer weitergeben, und der Käufer zahlt erst, wenn der Verkäufer seinen Teil nachweislich bezahlt hat (§ 656d Abs. 1 BGB).

In den Rechnungen dieser Seite setzen wir 3,57 Prozent je Seite an, also 3 Prozent zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer. Das ist eine Annahme, keine gesetzliche Größe; die Provision ist verhandelbar. Für Mehrfamilienhäuser, Grundstücke und Gewerbe gelten die Teilungsregeln nicht.

Ich kaufe eine Wohnung für 300.000 €: Wie hoch sind die Nebenkosten in Bayern, Sachsen und NRW?

Mit Makler 24.554 € in Bayern, 30.554 € in Sachsen und 33.554 € in Nordrhein-Westfalen, also zwischen 8,2 und 11,2 Prozent des Kaufpreises (berechnet von geld-was-nun.de). Ohne Makler sind es 13.844 €, 19.844 € und 22.844 €. Der Unterschied zwischen Bayern und NRW beträgt allein bei der Grunderwerbsteuer 9.000 €.

Kaufnebenkosten für 300.000 € in drei Ländern
PostenBayernSachsenNordrhein-Westfalen
Grunderwerbsteuer3,5 %: 10.500 €5,5 %: 16.500 €6,5 %: 19.500 €
Notar2.366 €2.366 €2.366 €
Grundbuch978 €978 €978 €
Summe ohne Makler13.844 € (4,6 %)19.844 € (6,6 %)22.844 € (7,6 %)
Makler 3,57 % (Annahme)10.710 €10.710 €10.710 €
Summe mit Makler24.554 € (8,2 %)30.554 € (10,2 %)33.554 € (11,2 %)

Berechnet von geld-was-nun.de. Grunderwerbsteuer nach Landesrecht, Notar und Grundbuch nach GNotKG, ohne Grundschuld.

Ich habe 200.000 € geerbt und kaufe ein Haus für 350.000 € in Brandenburg: was geht vom Erbe ab?

Vom Erbe gehen zuerst 38.848 € Nebenkosten ab, wenn ein Makler mit 3,57 Prozent beteiligt ist, sonst 26.353 € (berechnet von geld-was-nun.de). Die Rechnung: 6,5 Prozent Grunderwerbsteuer sind 22.750 €. Eine volle Gebühr nach Tabelle B beträgt bei 350.000 € 685 €, der Notar kostet damit 2.551 € einschließlich Umsatzsteuer, das Grundbuch 1.053 €. Die Maklerprovision beträgt 12.495 €.

Ist die Reserve schon abgezogen, bleiben vom Erbe 161.152 € für den Kaufpreis. Der Kredit liegt bei rund 189.000 € zuzüglich der Kosten für die Grundschuld. Vor dieser Rechnung stehen die üblichen Schritte: Erbe auf Banken mit höchstens 100.000 € je Bank verteilen (§ 8 Abs. 1 EinSiG), Erbschaftsteuer klären und eine Reserve festlegen, siehe Geld geerbt: was tun.

Kaufnebenkosten senken und steuerlich nutzen

  • Makler: Die Provision ist verhandelbar; bei Kauf direkt vom Eigentümer entfällt sie.
  • Inventar: Bewegliche Gegenstände mit angemessenem Preis gesondert im Vertrag ausweisen, darauf fällt keine Grunderwerbsteuer an.
  • Familie: Kauf von Eltern, Kindern oder Ehegatten und Kauf von Miterben zur Nachlassteilung sind grunderwerbsteuerfrei (§ 3 GrEStG).
  • Vermietung: Bei einer vermieteten Immobilie gehören die Kaufnebenkosten zu den Anschaffungskosten und werden mit dem Gebäudeanteil abgeschrieben, 2 bis 3 Prozent im Jahr (§ 7 Abs. 4 EStG). Den Rechenweg zeigt Kapitalanlage Wohnung.
  • Notar: Die Gebühren sind gesetzlich festgelegt und nicht verhandelbar. Sparen lässt sich nur, indem Sie unnötige Zusatzgeschäfte vermeiden.

Ob sich der Kauf mit diesen Kosten gegenüber einer Anlage in Fonds rechnet, vergleicht Immobilie oder ETF. Den steuerlichen Einzelfall klärt das Finanzamt oder eine Steuerberatung.

Paar beim Notartermin: Blick in den Raum

Häufige Fragen

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten bei einem Haus für 400.000 €?

Zwischen 18.122 € und 44.402 €, je nach Bundesland und Makler (berechnet von geld-was-nun.de). Die Grunderwerbsteuer beträgt 14.000 € in Bayern bis 26.000 € in Ländern mit 6,5 Prozent. Notar und Grundbuch kosten nach GNotKG zusammen 4.122 €. Mit 3,57 Prozent Maklerprovision kommen 14.280 € hinzu. Für die Finanzierung fallen weitere Notar- und Grundbuchkosten für die Grundschuld an.

In welchem Bundesland ist die Grunderwerbsteuer am niedrigsten?

In Bayern mit 3,5 Prozent, dem Satz aus § 11 Abs. 1 GrEStG; Bayern hat keinen eigenen Satz festgelegt. Am höchsten sind 6,5 Prozent in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein. Bei 300.000 € beträgt der Unterschied 9.000 €. Stand 01.10.2026; zuletzt hat Bremen zum 01.07.2025 auf 5,5 Prozent erhöht.

Wie viel kostet der Notar beim Kauf einer Wohnung für 250.000 €?

Rund 1.997 € einschließlich Umsatzsteuer, dazu 828 € Grundbuch (berechnet nach GNotKG). Eine volle Gebühr nach Tabelle B beträgt bei 250.000 € 535 €. Der Notar berechnet 2,0 für die Beurkundung, je 0,5 für Vollzug und Betreuung, 0,1 für XML-Daten, plus 20 € Pauschale und 19 Prozent Umsatzsteuer. Das Grundbuch nimmt 1,0 für die Eigentumseintragung, 0,5 für die Vormerkung und 25 € für deren Löschung.

Muss ich als Käufer die Maklerprovision zahlen?

Nur wenn Sie selbst einen Maklervertrag schließen oder der Kaufvertrag es regelt. Bei Wohnung und Einfamilienhaus zahlen Sie höchstens so viel wie der Verkäufer: Bei Beauftragung durch beide Seiten gleich viel (§ 656c BGB), bei Beauftragung nur durch den Verkäufer höchstens die Hälfte und erst nach dessen Zahlung (§ 656d BGB). Die Höhe ist frei vereinbar.

Zahle ich Grunderwerbsteuer, wenn ich meinem Bruder seinen Anteil am geerbten Haus abkaufe?

Nein, wenn der Kauf der Teilung des Nachlasses dient. Der Erwerb eines Nachlassgrundstücks durch Miterben zur Teilung ist befreit (§ 3 Nr. 3 GrEStG). Notar- und Grundbuchkosten fallen trotzdem an. Steuerfrei sind auch Käufe zwischen Ehegatten und von Eltern oder Kindern (§ 3 Nr. 4 und 6 GrEStG). Ob die Befreiung im Einzelfall greift, bestätigt das Finanzamt.

Kann ich die Kaufnebenkosten mitfinanzieren?

Manche Banken tun das, viele erwarten die Nebenkosten aus Eigenkapital, weil sie keinen Wert schaffen, den die Bank beleihen kann. Eine Finanzierung über 100 Prozent des Kaufpreises ist meist teurer. Bei 300.000 € Kaufpreis geht es um 13.844 € bis 33.554 € (berechnet). Wie viel vom Erbe darüber hinaus in den Kauf gehört, zeigt die Seite zum Erbe als Eigenkapital.

Wann muss ich die Grunderwerbsteuer bezahlen?

Einen Monat nach Bekanntgabe des Steuerbescheids (§ 15 GrEStG). Den Bescheid erhalten Sie einige Wochen nach der Beurkundung, weil der Notar den Kauf dem Finanzamt meldet. Erst nach Zahlung erteilt das Finanzamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung, ohne die Sie nicht als Eigentümer ins Grundbuch eingetragen werden (§ 22 GrEStG). Halten Sie den Betrag bis dahin verfügbar.

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