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300.000 Euro anlegen: Aufteilung, Zinsen und Kosten mit Rechenweg
300.000 € auf einem Konto: 200.000 € liegen außerhalb der gesetzlichen Sicherung. Und die Inflation von 3,3 % frisst 9.900 € Kaufkraft im Jahr.
Hier stehen Aufteilung, Banken-Zahl, Zinsen, Verwalterkosten und Erbschaftsteuer für genau 300.000 €, jede Zahl mit Rechenweg.
Wer 300.000 Euro anlegen will, braucht für den sicheren Teil drei Banken, mit Zinsen vier, und sollte vorher wissen, welcher Teil wann gebraucht wird. Ein Jahr Festgeld bringt bis 8.250 € Zinsen vor Steuern, eine digitale Vermögensverwaltung kostet zwischen 1.260 € und 6.570 € im Jahr. Diese Seite rechnet eine Aufteilung für 300.000 € durch, zeigt die Erbschaftsteuer und wie lange der Betrag im Ruhestand reicht.
Stand: Oktober 2026 · Redaktion geld-was-nun.de, verantwortlich Rico Peuker · So arbeiten wir

Kurz beantwortet
- Eine Person braucht für 300.000 € drei Banken, mit Zinsen vier, um gesetzlich voll gesichert zu sein (100.000 € je Person und Bank, § 8 Abs. 1 EinSiG). Ein Paar mit Gemeinschaftskonten braucht zwei.
- Eine digitale Vermögensverwaltung kostet bei 300.000 € zwischen 1.260 € (Raisin) und 6.570 € (Estably Best of Funds) im Jahr, berechnet aus den Preisverzeichnissen.
- Auf vier Banken zu je 75.000 € verteilt, bringen 300.000 € im ersten Jahr 7.925 € Zinsen vor Steuern (berechnet, Zinsstand September und Oktober 2026).
- Erbt ein Enkel 300.000 €, zahlt er 11.000 € Erbschaftsteuer, Geschwister zahlen 56.000 €, Kinder nichts (berechnet nach §§ 16, 19 ErbStG).
Welche Anlage passt zu Ihrem Betrag?
Drei Fragen, dann die passenden Anbieter, sortiert nach Kosten laut Kosteninformation.
Wie legen Sie 300.000 Euro gut an?
Gut legen Sie 300.000 € an, wenn Sie zuerst sichern, dann Steuer und Termine klären und erst danach entscheiden, wie viel in Wertpapiere geht. Gut heißt dabei nicht hohe Rendite, sondern eine Anlage, die zu Ihren Terminen passt. Geld, das in drei Jahren für ein Auto, eine Sanierung oder die Hilfe für Kinder gebraucht wird, gehört nicht ins Depot.
Für die Sicherung reichen drei Banken mit je 100.000 €, nur sind dann die Zinsen ungesichert. Mit vier Banken zu je 75.000 € ist der ganze Betrag einschließlich Zinsen mehrerer Jahre gedeckt (§ 8 Abs. 1 EinSiG). Ein Paar mit Gemeinschaftskonten ist je Bank bis 200.000 € gesichert, weil jeder Inhaber mit seinem Anteil zählt (§ 7 Abs. 4 EinSiG), und braucht zwei Banken.
| Fall | gesichert je Bank | Banken nötig | mit Zinsen |
|---|---|---|---|
| Eine Person, Einzelkonten | 100.000 € | 3 | 4 |
| Paar, Gemeinschaftskonten | 200.000 € | 2 | 2 |
| Eine Person, binnen 6 Monaten nach Abfindung oder Verkauf einer privaten Wohnimmobilie | bis 500.000 € | 1 | 1 |
| Eine Person, gewöhnliches Erbe | 100.000 € | 3 | 4 |
Berechnet nach § 7 Abs. 4 und § 8 Abs. 1 bis 3 EinSiG, Fassung vom 25.03.2026.
Ich habe 300.000 € geerbt: was ist anders?
Bei 300.000 € Erbe ist anders, dass schon Enkel und Eltern spürbar Erbschaftsteuer zahlen und die Einlagensicherung bis 500.000 € nicht verlässlich hilft. Kinder haben 400.000 € frei, Ehegatten 500.000 € (§ 16 Abs. 1 Nr. 1 und 2 ErbStG). Ein Enkel hat 200.000 € frei und zahlt auf 100.000 € 11 %, also 11.000 €. 300.000 € ist zugleich eine Wertgrenze im Tarif: Bis zu diesem steuerpflichtigen Erwerb gilt in Steuerklasse I ein Satz von 11 %, darüber 15 % (§ 19 Abs. 1 ErbStG).
Eine gewöhnliche Erbschaft steht nicht im Katalog von § 8 Abs. 3 EinSiG; die erhöhte Deckung ist dort nicht eindeutig. Sicher ist, auf mehrere Banken je 100.000 € zu verteilen. Für Bestattung und Nachlassabwicklung zieht das Finanzamt ohne Nachweis 15.000 € ab (§ 10 Abs. 5 Nr. 3 ErbStG).
| Erbe | Freibetrag | Steuer | Steuer mit 15.000 € Pauschale |
|---|---|---|---|
| Ehegatte, eingetragener Lebenspartner | 500.000 € | 0 € | 0 € |
| Kind, Stiefkind | 400.000 € | 0 € | 0 € |
| Enkel | 200.000 € | 11.000 € | 9.350 € |
| Eltern (Erbfall) | 100.000 € | 22.000 € | 20.350 € |
| Geschwister, Nichte, Neffe | 20.000 € | 56.000 € | 53.000 € |
| Nicht verwandt | 20.000 € | 84.000 € | 79.500 € |
Berechnet von geld-was-nun.de: (300.000 € minus Freibetrag, gegebenenfalls minus 15.000 €) mal Steuersatz nach § 19 Abs. 1 ErbStG (11 %, 20 % oder 30 %), Härteausgleich nach § 19 Abs. 3 geprüft, ohne Vorerwerbe der letzten zehn Jahre. Stand 01.10.2026.
Das Erbe ist binnen drei Monaten dem Finanzamt zu melden, sofern es nicht auf einem eröffneten Testament beruht, aus dem Ihr Verhältnis zum Erblasser klar hervorgeht (§ 30 Abs. 1 und 3 ErbStG). Am 12. und 13.10.2026 verhandelt das Bundesverfassungsgericht über das Erbschaftsteuergesetz; bis zu einer Entscheidung gelten die Werte oben. Die Sätze für alle Klassen stehen unter Erbschaftsteuer-Freibeträge, den Rechenweg Schritt für Schritt zeigt Erbschaftsteuer berechnen.
Ich bin 58, habe 300.000 € geerbt und gehe in neun Jahren in Rente: wie teile ich auf?
Mit 58 und neun Jahren bis zur Rente teilen Sie 300.000 € nach Terminen auf: eine Reserve für sofort, ein Teil für die nächsten Jahre auf Festgeld, der Rest für die Zeit nach Rentenbeginn. Das Rechenbeispiel unten zeigt eine mögliche Aufteilung mit heutigen Zinsen und Kosten. Es ist eine Beispielrechnung, keine Anlageberatung; die Anteile hängen von Ihren Ausgaben und Ihrer Rente ab.
Als Kind des Erblassers zahlen Sie keine Erbschaftsteuer. Der Reihe nach: Erbe melden, Geld auf zwei bis vier Banken verteilen, Reserve festlegen, dann anlegen.
| Topf | Betrag | Anlage im Beispiel | Ertrag oder Kosten pro Jahr |
|---|---|---|---|
| Reserve, sofort verfügbar | 30.000 € | Skatbank Tagesgeld 1,42 % | 426 € Zinsen |
| Bedarf in 1 bis 3 Jahren | 90.000 € | Commerzbank Festgeld je 30.000 € für 1, 2 und 3 Jahre (2,75 / 2,95 / 2,95 %) | 2.595 € Zinsen |
| Zeit nach Rentenbeginn | 180.000 € | Wertpapiere, etwa über eine Vermögensverwaltung | 810 € bis 4.122 € Kosten, Ertrag offen |
Berechnet von geld-was-nun.de, vor Steuern. Zinsen: Skatbank Stand 24.09.2026, Commerzbank Stand 14.09.2026. Kosten bei 180.000 €: Raisin 0,45 % bis Estably Best of Funds 2,29 % laut site/anlage.json.
Die Abwägung in Zahlen: Alles auf Festgeld zu 2,75 % brächte 8.250 € im Jahr, sicher vor Kursverlust, aber unter der Teuerung von 3,3 % (Statistisches Bundesamt, September 2026, vorläufig). Alles in Wertpapiere hieße, dass ein Kurseinbruch kurz vor Rentenbeginn den ganzen Betrag trifft. Die Aufteilung nimmt von beiden Seiten etwas. Wie andere Erben in ähnlicher Lage entschieden haben, zeigt Erbe anlegen: Fallbeispiele.
Wie viel Zinsen bringen 300.000 Euro?
300.000 € bringen bei einer Bank für ein Jahr Festgeld bis 8.250 € Zinsen vor Steuern, das sind 687,50 € im Monat. Die höchsten Aktionssätze reichen bei diesem Betrag nicht mehr: norisbank und Deutsche Bank verzinsen Neugeld nur bis 250.000 €. Für den Teil darüber nennen beide keinen Satz.
| Bank, Produkt | Zins p. a. | Stand | Zinsen im ersten Jahr |
|---|---|---|---|
| Commerzbank Online-Festgeld, 12 Monate | 2,75 % | 14.09.2026 | 8.250 € |
| ING Festgeld, 12 Monate, ab 250.000 € | 2,70 % | 22.09.2026 | 8.100 € |
| norisbank Festzins-Sparen, 12 Monate, nur bis 250.000 € | 3,20 % | 01.10.2026 | 8.000 € auf 250.000 € |
| Deutsche Bank FestzinsSparen, Neugeld bis 250.000 € | 3,0 % | 01.10.2026 | 7.500 € auf 250.000 € |
| Openbank Tagesgeld, 4 Monate 4,0 % bis 100.000 €, sonst 2,0 % | 4,0 / 2,0 % | 28.09.2026 | 6.666,67 € |
| Skatbank Festgeld, 12 Monate | 1,95 % | 24.09.2026 | 5.850 € |
| ING Extra-Konto, 4 Monate 3,2 % bis 250.000 €, sonst 0,75 % | 3,2 / 0,75 % | 01.10.2026 | 4.291,67 € |
| Skatbank Tagesgeld, variabel | 1,42 % | 24.09.2026 | 4.260 € |
Quelle: Zinsaushänge, Preisverzeichnisse und Konditionenseiten der Banken, Abruf 01.10.2026. Zinsen im ersten Jahr berechnet von geld-was-nun.de, vor Steuern. Aktionen bei Openbank und ING nur für Neukunden, ING-Festgeld nur für Bestandskunden.
Voll gesichert auf vier Banken zu je 75.000 €: norisbank Festgeld 3,20 % mit 2.400 €, Commerzbank Festgeld 2,75 % mit 2.062,50 €, Skatbank Festgeld 1,95 % mit 1.462,50 € und Openbank Tagesgeld mit 2.000 € im ersten Jahr. Zusammen sind das 7.925 € (berechnet), 325 € weniger als alles bei einer Bank, dafür vollständig gesetzlich gedeckt.

Was kostet eine Vermögensverwaltung bei 300.000 Euro?
Bei 300.000 € kostet eine digitale Vermögensverwaltung zwischen 1.260 € und 6.570 € im Jahr. Der Rechenweg: Satz der erreichten Gebührenstufe mal 300.000 € plus Fondskosten mal 300.000 €. Beispiel LIQID: 0,55 % ergeben 1.650 €, dazu 0,22 % Fondskosten mit 660 €, zusammen 2.310 €.
300.000 € liegen in derselben Stufe wie 250.000 €. Die nächste Senkung kommt erst bei 500.000 €, dann zahlen Sie bei LIQID 0,50 % und bei Whitebox Value 0,35 %. Jeder Zehntelprozentpunkt kostet bei 300.000 € 300 € im Jahr.
| Anbieter, Produkt | Gebühr p. a. | Produktkosten p. a. | Kosten pro Jahr |
|---|---|---|---|
| Raisin Vermögensverwaltung | 0,29 % | 0,13 % | 1.260 € |
| Whitebox Global | 0,35 % | 0,21 % | 1.680 € |
| FollowMyMoney MyInvestor | 0,665 % | nicht gefunden | 1.995 € + Performance-Gebühr |
| Whitebox Value | 0,45 % | 0,22 % | 2.010 € |
| LIQID CORE Global | 0,55 % | 0,22 % | 2.310 € |
| bevestor Select | 0,60 % | 0,24 % | 2.520 € |
| OSKAR klassik | 0,70 % | 0,15 % | 2.550 € |
| comdirect cominvest classic | 0,75 % | 0,23 % | 2.940 € |
| Fidelity Wealth Expert | 0,55 % | 0,56 % | 3.330 € |
| froots | 1,00 % | 0,17 % | 3.510 € |
| Estably Modern Value | 1,39 % | keine ausgewiesen | 4.170 € + Performance-Gebühr |
| Estably Best of Funds | 1,39 % | 0,80 % | 6.570 € + Performance-Gebühr |
Berechnet von geld-was-nun.de aus site/anlage.json (Preisverzeichnisse und Kosteninformationen, Stand Juni bis September 2026, Abruf 01.10.2026): Staffelsatz auf den ganzen Betrag plus Produktkosten, bei Spannen der Höchstwert. Estably inklusive 0,30 % Bankspesen, FollowMyMoney inklusive 0,175 % Transaktionspauschale.
Raisin nennt für die Fonds einschließlich Transaktionskosten 0,18 bis 0,19 %, dann wären es bis 1.440 €. bevestor nimmt laut Website als Einmalanlage höchstens 100.000 €. FollowMyMoney und Estably verlangen zusätzlich einen Anteil am Gewinn. Alle Merkmale stehen im Vermögensverwaltung-Vergleich.
Wie viel Steuer zahlen Sie auf Erträge aus 300.000 Euro?
Auf Erträge über 1.000 € im Jahr, als zusammen veranlagtes Paar über 2.000 € (§ 20 Abs. 9 EStG), zahlen Sie 25 % Abgeltungsteuer (§ 32d Abs. 1 EStG) und 5,5 % Solidaritätszuschlag darauf (§ 4 SolZG). Bei 300.000 € ist der Freibetrag einer Person ab rund 0,33 % Ertrag aufgebraucht.
Rechenbeispiel mit den 7.925 € aus der Verteilung auf vier Banken, ohne Kirchensteuer:
- Eine Person: 6.925 € steuerpflichtig, 1.731,25 € Abgeltungsteuer, 95,21 € Solidaritätszuschlag. Netto bleiben 6.098,54 € oder 508,21 € im Monat.
- Ein zusammen veranlagtes Paar: 5.925 € steuerpflichtig, 1.481,25 € Abgeltungsteuer, 81,46 € Solidaritätszuschlag. Netto bleiben 6.362,29 €.
Die Gebühren einer Vermögensverwaltung mindern die Steuer nicht (§ 20 Abs. 9 Satz 1 EStG). Bei niedrigem Einkommen, etwa im Ruhestand, kann die Günstigerprüfung nach § 32d Abs. 6 EStG weniger ergeben; das klärt das Finanzamt oder eine Steuerberatung.
Ich bin 66 und habe 300.000 €: wie viel kann ich bis 90 monatlich entnehmen?
Mit 66 und 300.000 € können Sie bis 90 rund 1.042 € im Monat entnehmen, wenn das Geld keinen Ertrag bringt, und 1.312 € bei 2 % angenommener Verzinsung (berechnet für 24 Jahre). Bei 3 % wären es 1.463 €. Steuer, Kosten und Teuerung sind darin nicht enthalten, die Zinssätze sind Annahmen und keine Prognose.
Die Tabelle zeigt umgekehrt, wie lange 300.000 € bei festen Entnahmen reichen. Wie ein solcher Plan mit Zins, Kosten und Steuer aussieht, steht unter Entnahmeplan; was zusätzlich für Rentner bei Steuer und Krankenkasse gilt, unter Geld anlegen als Rentner.
| Entnahme pro Monat | 0 % Zins | 1 % Zins | 2 % Zins | 3 % Zins |
|---|---|---|---|---|
| 1.000 € | 25 J. | 28 J. 9 M. | 34 J. 8 M. | 46 J. 3 M. |
| 1.500 € | 16 J. 8 M. | 18 J. 2 M. | 20 J. 3 M. | 23 J. 1 M. |
| 2.000 € | 12 J. 6 M. | 13 J. 4 M. | 14 J. 4 M. | 15 J. 8 M. |
| 2.500 € | 10 J. | 10 J. 6 M. | 11 J. 1 M. | 11 J. 10 M. |
Berechnet von geld-was-nun.de: Entnahme am Monatsende, Zins monatlich mit einem Zwölftel des Jahressatzes auf das Restkapital, ohne Steuer, Kosten und Inflation. Angefangene Monate abgerundet.
Welche Risiken wiegen bei 300.000 Euro?
- Kursverlust: Ein Rückgang um ein Fünftel kostet bei 180.000 € im Depot 36.000 €. Kurz vor Rentenbeginn bleibt wenig Zeit, das aufzuholen.
- Konzentration: Über 100.000 € je Person und Bank hilft nur der freiwillige Fonds der privaten Banken, ohne Rechtsanspruch.
- Inflation: Bei 3,3 % Teuerung verlieren 300.000 € rechnerisch 9.900 € Kaufkraft im Jahr, wenn sie unverzinst liegen.
- Bindung: Festgeld ist bis zum Ende der Laufzeit nicht verfügbar. Eine Treppe aus mehreren Laufzeiten mildert das.
- Pleite des Verwalters: Wertpapiere werden ausgesondert (§ 47 InsO), die Anlegerentschädigung zahlt höchstens 20.000 € (§ 4 Abs. 2 AnlEntG).
Wie gehen Sie mit 300.000 Euro jetzt vor?
- Auf drei bis vier Banken verteilen, als Paar mit Gemeinschaftskonten auf zwei. Hilfe dazu unter Verkaufserlös parken.
- Bei einem Erbe Freibetrag prüfen und die Anzeige binnen drei Monaten abgeben.
- Termine aufschreiben: Was wird in einem, in drei, in zehn Jahren gebraucht?
- Für den langfristigen Teil die Kosten im Rechner vergleichen und die Ex-ante-Kosteninformation lesen.
- Andere Summen zum Vergleich: 250.000 Euro anlegen und 500.000 Euro anlegen.

Häufige Fragen
Wie viel Zinsen bekomme ich für 300.000 Euro im Monat?
Bei einer Bank mit einem Jahr Festgeld bis 687,50 € im Monat vor Steuern (Commerzbank, 2,75 %, Stand 14.09.2026). Auf vier Banken voll gesichert verteilt sind es im Beispiel 660,42 € im Monat. Einer Person bleiben davon nach Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag 508,21 € im Monat. Zinsen ändern sich laufend.
Ich habe 300.000 Euro geerbt: wie viel Erbschaftsteuer zahle ich?
Als Kind oder Ehegatte nichts, weil Ihr Freibetrag 400.000 € oder 500.000 € beträgt (§ 16 ErbStG). Enkel zahlen 11.000 €, Eltern nach einem Erbfall 22.000 €, Geschwister, Nichten und Neffen 56.000 €, nicht Verwandte 84.000 € (berechnet). Die Pauschale von 15.000 € für Bestattung und Abwicklung senkt die Steuer, für Enkel etwa auf 9.350 €.
Wie viele Banken brauche ich für 300.000 Euro?
Als Einzelperson drei, damit 300.000 € gesetzlich gesichert sind, und vier, wenn auch die Zinsen gedeckt sein sollen (§ 8 Abs. 1 EinSiG). Marken derselben Bank zählen als eine, etwa Commerzbank und comdirect. Ein Paar kommt mit Gemeinschaftskonten bei zwei Banken aus, weil jeder Inhaber mit seinem Anteil gesichert ist.
Was kostet ein Vermögensverwalter bei 300.000 Euro?
Zwischen 1.260 € (Raisin) und 6.570 € (Estably Best of Funds) im Jahr, berechnet aus Gebühr und Fondskosten laut Preisverzeichnis. LIQID kostet 2.310 €, Whitebox Global 1.680 €. Bei FollowMyMoney und Estably kommt eine Gewinnbeteiligung hinzu. Die Kosten fallen unabhängig vom Ertrag an, auch in Jahren mit Kursverlust.
Wie lange reichen 300.000 Euro bei 1.500 Euro im Monat?
Ohne jeden Ertrag 200 Monate, also 16 Jahre und 8 Monate (berechnet). Mit 2 % angenommener Verzinsung sind es 20 Jahre und 3 Monate, mit 3 % 23 Jahre und 1 Monat. Steuer, Kosten und Inflation verkürzen das. Wer die Entnahme jedes Jahr an die Teuerung anpasst, kommt entsprechend weniger lange aus.
Kann ich 300.000 Euro auf ein Festgeld legen?
Ja, die Commerzbank nimmt bis 5 Mio. € je Anlage, die ING bis 1 Mio. € je Festgeld. Gesetzlich gesichert sind bei einer Bank aber nur 100.000 € je Person (§ 8 Abs. 1 EinSiG), der Rest allenfalls über den freiwilligen Fonds der privaten Banken ohne Rechtsanspruch. Wer voll gesichert sein will, teilt auf drei bis vier Banken auf.
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250.000 Euro anlegen: Gebührenstufen, Zinsen und drei Banken
Gebührenstufe bei 250.000 €, Zinsen bis 8.000 € im Jahr, drei Banken für die Sicherung und der Weg ins ETF-Depot.
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Von 500.000 Euro leben: Laufzeit, Steuer und Inflation berechnet
Wie lange 500.000 € bei 1.500 bis 4.000 € Entnahme reichen, mit 0 bis 3 % Zins, Steuer und Inflation.
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Von 1 Million leben: wie lange das Geld bei Ihrer Entnahme reicht
Wie lange 1 Million € bei 2.000 bis 6.000 € Entnahme reicht, mit 0 bis 3 % Zins, Steuer, Krankenkasse und Inflation.
WeiterlesenQuellen
- Einlagensicherungsgesetz § 8 (Deckungsumfang, erhöhte Deckung), Stand zuletzt geändert 25.03.2026, Abruf 01.10.2026
- Einlagensicherungsgesetz § 7 (Gemeinschaftskonto), Stand zuletzt geändert 25.03.2026, Abruf 01.10.2026
- Erbschaftsteuergesetz § 16 (Freibeträge), Stand zuletzt geändert 22.06.2026, Abruf 01.10.2026
- Erbschaftsteuergesetz § 19 (Steuersätze, Härteausgleich), Stand zuletzt geändert 22.06.2026, Abruf 01.10.2026
- Erbschaftsteuergesetz § 10 (Erbfallkostenpauschale 15.000 €), Stand zuletzt geändert 22.06.2026, Abruf 01.10.2026
- Erbschaftsteuergesetz § 30 (Anzeigepflicht), Stand zuletzt geändert 22.06.2026, Abruf 01.10.2026
- Bundesverfassungsgericht, Pressemitteilung Nr. 48/2026 (Verhandlung ErbStG 12.10.2026), Stand 30.07.2026, Abruf 01.10.2026
- Einkommensteuergesetz § 20 (Sparer-Pauschbetrag), Stand zuletzt geändert 29.06.2026, Abruf 01.10.2026
- Einkommensteuergesetz § 32d (Abgeltungsteuer, Günstigerprüfung), Stand Abruf 01.10.2026
- Commerzbank Online-Termingeld EUR, Stand 14.09.2026
- ING Festgeld Konditionen, Stand Zinssätze seit 22.09.2026
- norisbank Zinsaushang, Stand 01.10.2026
- Openbank Preis- und Leistungsverzeichnis, Stand 28.09.2026
- Skatbank Konditionen- und Preisverzeichnis, Stand gültig ab 24.09.2026
- LIQID Vertragsbedingungen mit Preisverzeichnis, Stand September 2026
- Raisin Geschäftsbedingungen Version 19 mit Preisverzeichnis, Stand Juni 2026
- Whitebox Gebühren, Stand ohne Datum, Abruf 01.10.2026
- Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 348: Inflationsrate September 2026, Stand 30.09.2026, vorläufige Werte
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