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5 Millionen Euro anlegen: Sicherung, Zinsen und Verwaltungskosten
5 Millionen auf dem Konto, gesetzlich gesichert sind 100.000 €. Und ob die Verwaltung 16.000 € oder 58.500 € im Jahr kostet, steht in keinem Prospekt.
Hier stehen Banken-Zahl, Zinsen, Verwalterkosten und Steuer für 5 Millionen Euro, jede Zahl mit Quelle und Rechenweg.
Wer 5 Millionen Euro anlegen will, hat ein Sicherungsproblem, das keine einzelne Bank löst: Gesetzlich gesichert sind 100.000 € je Person und Bank, und selbst der freiwillige Fonds der privaten Banken endet bei 3 Millionen je Person. Gleichzeitig erreichen die Vermögensverwalter hier ihre niedrigsten Stufen oder verhandeln nur noch auf Anfrage. Diese Seite rechnet für genau 5 Millionen durch, was Sicherung, Zinsen, Verwaltung und Steuer bedeuten, in der Reihenfolge sichern, Steuer klären, Reserve festlegen, anlegen.
Stand: Oktober 2026 · Redaktion geld-was-nun.de, verantwortlich Rico Peuker · So arbeiten wir
Kurz beantwortet
- Für 5 Mio. € braucht eine Person 50 Banken, um gesetzlich voll gesichert zu sein; der freiwillige Fonds deckt höchstens 3 Mio. € je Person und Bank, ab 2030 1 Mio. €, ohne Rechtsanspruch.
- Bei 2,75 % Festgeld bringen 5 Mio. € 137.500 € Zinsen im Jahr, nach Steuer 101.498,12 € für eine Person (berechnet, Stand 14.09.2026).
- LIQID senkt die Gebühr ab 5 Mio. € auf 0,25 %; mit Fondskosten sind das 16.000 bis 23.500 € im Jahr. Estably nennt ab 5 Mio. € nur Preise auf Anfrage.
- Erbt ein Kind 5 Mio. € in Geld, fallen 871.150 € Erbschaftsteuer an (19 %, § 19 ErbStG, berechnet ohne Vorschenkungen).
Welche Anlage passt zu Ihrem Betrag?
Drei Fragen, dann die passenden Anbieter, sortiert nach Kosten laut Kosteninformation.
Wie legen Sie 5 Millionen Euro sicher an?
Sicher legen Sie 5 Millionen Euro an, indem Sie Kontoguthaben, Depot und Zuständigkeiten trennen, bevor Sie über Rendite sprechen. Kontoguthaben ist eine Forderung gegen die Bank und nur bis zur Sicherungsgrenze geschützt. Wertpapiere im Depot gehören dagegen Ihnen und fallen bei einer Pleite der Depotbank nicht in die Insolvenzmasse (§ 47 InsO); Fondsanteile sind zusätzlich Sondervermögen (§ 92 Abs. 1 KAGB).
Für 5 Millionen heißt das: Der Teil, der als Guthaben liegt, braucht viele Banken. Der Teil im Depot braucht eine Depotbank, bei der Sie Verwahrung und Verrechnungskonto getrennt prüfen, denn auf dem Verrechnungskonto ist Geld wieder nur Einlage. Gegen Kursverluste schützt keine dieser Regeln. Eine persönliche Aufteilung empfehlen wir nicht; die Beispiele unten zeigen nur Größenordnungen.
Wie viele Banken brauchen 5 Millionen Euro für die Einlagensicherung?
Eine einzelne Person braucht 50 Banken, um 5 Millionen Euro gesetzlich voll zu sichern, ein Ehepaar mit Gemeinschaftskonten 25. Die Grenze von 100.000 € gilt je Person und Institut über alle Konten und Marken hinweg (§ 7 Abs. 3, § 8 Abs. 1 EinSiG), bei Gemeinschaftskonten je Kontoinhaber (§ 7 Abs. 4 EinSiG). Wer Zinsen mitsichern will, plant eine Bank mehr ein.
Der freiwillige Einlagensicherungsfonds der privaten Banken hilft bei dieser Summe nur begrenzt. Er deckt bis 31.12.2029 höchstens 3 Millionen je Person und Bank, zusätzlich gedeckelt auf 8,75 % der Eigenmittel der jeweiligen Bank; ab 01.01.2030 höchstens 1 Million. Einen Rechtsanspruch gibt es nicht (§ 6 Abs. 8 und 19 Statut). Auch wer nur auf diesen Fonds setzt, braucht für 5 Millionen also mindestens zwei Banken, ab 2030 mindestens fünf.
| Sicherungsweg | Grenze | Banken nötig | Rechtsanspruch |
|---|---|---|---|
| gesetzlich, Einzelperson | 100.000 € je Bank | 50 | ja |
| gesetzlich, Ehepaar mit Gemeinschaftskonten | 200.000 € je Bank | 25 | ja |
| erhöhte Deckung 6 Monate, nur bestimmte Anlässe | 500.000 € je Bank | 10 | ja, mit Nachweis |
| freiwilliger Fonds bis 31.12.2029 | bis 3 Mio. €, max. 8,75 % der Eigenmittel | mind. 2 | nein |
| freiwilliger Fonds ab 01.01.2030 | bis 1 Mio. €, max. 8,75 % der Eigenmittel | mind. 5 | nein |
Quelle: §§ 7, 8 EinSiG, Fassung vom 25.03.2026; § 6 Abs. 8 und 19 Statut des Einlagensicherungsfonds, Fassung Oktober 2023. Banken-Zahl berechnet von geld-was-nun.de.
Praktisch hilft eine Zinsplattform: Über Raisin lassen sich Festgelder bei vielen Partnerbanken mit einem Konto anlegen, deutsche Partnerbanken nehmen laut Übersicht bis 500.000 € oder 1.000.000 € an, gesetzlich gesichert bleiben je Bank 100.000 €. Für Sparkassen und Volksbanken nennen die Sicherungssysteme keinen Rechtsanspruch über 100.000 € hinaus. Eine Liste der Systeme bietet die Einlagensicherung Banken-Übersicht.
Wie viel Zinsen bringen 5 Millionen Euro?
5 Millionen Euro bringen bei den geprüften Banken zwischen 52.500 € und 137.500 € Zinsen im Jahr vor Steuer, je nach Konto. Den oberen Wert erreicht das Online-Festgeld der Commerzbank mit 2,75 % für ein Jahr, das je Anlage bis 5 Millionen annimmt (Stand 14.09.2026). Beim ING-Festgeld sind höchstens fünf Festgelder zu je 1 Million möglich, für 12 Monate ab 250.000 € mit 2,70 %.
Die Zahl ist ein Zinsvergleich, keine Sicherungsempfehlung: Wer 5 Millionen bei einer Bank anlegt, hat davon 100.000 € gesetzlich gesichert. Nach Steuer bleiben aus 137.500 € einer Person 101.498,12 €. Rechenweg: 137.500 € minus 1.000 € Sparer-Pauschbetrag ergibt 136.500 €, darauf 26,375 % Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag, also 36.001,88 € (berechnet, ohne Kirchensteuer).
| Bank, Produkt | Zins p. a. | Stand | pro Jahr | pro Monat |
|---|---|---|---|---|
| Commerzbank Online-Festgeld, 1 Jahr, bis 5 Mio. € je Anlage | 2,75 % | 14.09.2026 | 137.500 € | 11.458,33 € |
| ING Festgeld 12 Monate, 5 × 1 Mio. €, Bestandskunden | 2,70 % | 22.09.2026 | 135.000 € | 11.250 € |
| comdirect Tagesgeld PLUS, bis 5 Mio. € | 1,50 % | ohne Datum | 75.000 € | 6.250 € |
| Skatbank Tagesgeld, kein Höchstbetrag | 1,42 % | 24.09.2026 | 71.000 € | 5.916,67 € |
| Commerzbank Topzinskonto Plus, 2,25 % bis 1 Mio. €, darüber 0,75 % | gemischt | 01.10.2026 | 52.500 € | 4.375 € |
Quelle: Konditionen und Preisaushänge der Banken, Abruf 01.10.2026. Beträge berechnet von geld-was-nun.de, vor Steuer; Commerzbank-Aktionszins steht nicht im Preisaushang vom 01.10.2026.
Die Teuerung lag im September 2026 bei voraussichtlich 3,3 % (Statistisches Bundesamt, vorläufig). Auf 5 Millionen sind das rechnerisch 165.000 € Kaufkraft im Jahr, mehr als jeder Zins in der Tabelle bringt. Wie Zinsen, Entnahme und Inflation zusammenspielen, zeigt von Zinsen leben.
Was kostet eine Vermögensverwaltung bei 5 Millionen Euro?
Bei 5 Millionen Euro kostet eine digitale Vermögensverwaltung zwischen 16.000 € und 58.500 € im Jahr, berechnet aus Gebühr und Fondskosten. Den niedrigsten Wert erreicht LIQID, weil die Gebühr ab genau 5 Millionen auf 0,25 % sinkt; die übrigen Staffeln haben ihre letzte Stufe schon bei 500.000 € oder 1 Million erreicht. Estably weist für 5 Millionen keinen Preis mehr aus, sondern verweist auf eine Anfrage.
Der Unterschied zwischen günstigstem und teuerstem Anbieter liegt bei 42.500 € im Jahr. Über zehn Jahre sind das ohne Zinseszins 425.000 €. Ob die teurere Lösung mehr leistet, etwa eine andere Strategie oder persönliche Betreuung, lässt sich nur am Vertrag prüfen, nicht am Preis.
| Anbieter, Produkt | Gebühr p. a. | Produktkosten p. a. | Kosten pro Jahr |
|---|---|---|---|
| LIQID CORE Global | 0,25 % | 0,07 bis 0,22 % | 16.000 bis 23.500 € |
| Raisin Vermögensverwaltung | 0,25 % | 0,18 bis 0,19 % | 21.500 bis 22.000 € |
| Whitebox Global / Value | 0,35 % | 0,21 / 0,22 % | 28.000 / 28.500 € |
| FollowMyMoney MyInvestor | 0,49 % + 0,175 bis 0,25 % | nicht gefunden | 33.250 bis 37.000 € + Performance-Gebühr |
| OSKAR klassik | 0,70 % | 0,15 % | 42.500 € |
| comdirect cominvest | 0,75 % | 0,23 % | 49.000 € |
| Fidelity Wealth Expert | 0,55 % | 0,56 % | 55.500 € |
| froots | 1,00 % (Vertrag) | 0,17 % | 58.500 € |
| Estably | ab 5 Mio. € auf Anfrage | je Strategie | nicht veröffentlicht |
Berechnet von geld-was-nun.de aus Staffel und durchschnittlichen Produktkosten laut Preisverzeichnissen und Kostenseiten, Stand Juni bis September 2026, Abruf 01.10.2026; Satz der erreichten Stufe auf den ganzen Betrag.
froots nennt auf der Website eine Staffel je Kapitaltranche mit 0,70 % über 2 Millionen; damit ergäben sich 46.150 € statt 58.500 €. Vertrag und Broschüre kennen diese Staffel nicht, maßgeblich ist der Vertrag. bevestor fehlt in der Tabelle, weil die Website die Einmalanlage auf 100.000 € begrenzt. Ihren Betrag rechnet der Rechner; alle Merkmale stehen im Vermögensverwaltung-Vergleich, die Kostenarten erklärt Vermögensverwaltung Kosten.
Ab wann lohnt sich ein Family Office, und ist 5 Millionen Euro genug?
Eine amtliche oder gesetzliche Schwelle, ab der sich ein Family Office lohnt, gibt es nicht, und belastbare Zahlen zu Einstiegsvermögen oder Honoraren haben wir in keiner Primärquelle gefunden. Werbeaussagen dazu übernehmen wir nicht. Die Frage lässt sich besser über Aufgaben als über Beträge beantworten: Ein Family Office koordiniert typischerweise mehrere Vermögensarten, Steuerberater, Notare und Banken. Wer 5 Millionen ausschließlich in Konten und Wertpapieren hält, braucht diese Koordination seltener als jemand mit Immobilien, Firmenbeteiligungen und Erben in mehreren Ländern.
Drei Prüfpunkte gelten für jedes Angebot. Erstens die Erlaubnis: Wer Ihr Depot mit eigenem Entscheidungsspielraum verwaltet, betreibt Finanzportfolioverwaltung und braucht eine Erlaubnis der BaFin (§ 2 Abs. 2 Nr. 9, § 15 WpIG), nachprüfbar in der BaFin-Unternehmensdatenbank. Zweitens die Kosten: Vor Vertragsschluss muss der Anbieter sie in Euro und Prozent ausweisen (§ 63 Abs. 7 WpHG). Drittens Provisionen: Ein Verwalter darf im Zusammenhang mit der Finanzportfolioverwaltung keine Zuwendungen von Dritten annehmen und behalten (§ 64 Abs. 7 WpHG). Wer Rat ohne Produktverkauf sucht, findet Wege über Honorarberater finden und unabhängige Vermögensverwalter finden.
Ich bin 45 und habe meine Firmenanteile für 5 Millionen Euro verkauft: wohin mit dem Geld?
Zuerst auf viele Banken verteilen und die Steuer auf den Verkaufsgewinn zurücklegen, erst danach anlegen. Ein Unternehmensverkauf steht nicht im Katalog der befristet erhöhten Einlagensicherung (§ 8 Abs. 3 EinSiG); für den Erlös gilt also von Anfang an die Grenze von 100.000 € je Bank. Wie hoch und wann die Einkommensteuer auf den Gewinn fällig wird, hängt von Rechtsform, Beteiligung und Haltedauer ab; das klärt eine Steuerberatung, bevor Geld langfristig gebunden wird.
Ein Rechenbeispiel, keine Anlageberatung: Angenommen, 1 Million wird für Steuer und Vorauszahlungen gebraucht. Dieser Teil liegt bis zum Bescheid auf zehn Banken in Tages- oder Festgeld. Weitere 500.000 € sind Reserve für Lebenshaltung und Pläne der nächsten Jahre. 3,5 Millionen gehen in eine Vermögensverwaltung oder ein eigenes Depot; bei LIQID kostete das mit der Stufe ab 3 Millionen rund 13.000 bis 18.200 € im Jahr (0,30 % plus 0,07 bis 0,22 %, berechnet). Mit 45 liegt der Anlagehorizont für den dritten Teil bei Jahrzehnten, das Kursrisiko bleibt trotzdem real.
Ich habe als Witwe 5 Millionen Euro geerbt: wie viel Erbschaftsteuer fällt an?
Ohne Hinterbliebenenrente sind es 803.510 €: Von 5 Millionen Euro in Geld gehen 500.000 € Freibetrag (§ 16 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG), 256.000 € Versorgungsfreibetrag (§ 17 Abs. 1 ErbStG) und 15.000 € Erbfallkosten-Pauschbetrag ab. Auf die verbleibenden 4.229.000 € fallen 19 % an (§ 19 Abs. 1 ErbStG). Bezieht die Witwe eine steuerfreie Hinterbliebenenrente, wird der Versorgungsfreibetrag um deren Kapitalwert gekürzt, die Steuer steigt dann.
Ein Kind zahlt auf 5 Millionen 871.150 €, weil nur 400.000 € Freibetrag gelten. Das Bundesverfassungsgericht verhandelt am 12. und 13.10.2026 über das Erbschaftsteuergesetz, bis zu einer Entscheidung gelten die Werte unverändert. Gehört ein selbst genutztes Haus zum Erbe, kann es für Ehegatten unter Bedingungen steuerfrei bleiben; das steht auf Erbschaftsteuer für Ehepartner.
Wie viel Steuer fällt jährlich auf Erträge aus 5 Millionen Euro an?
Auf Kapitalerträge aus 5 Millionen fallen 26,375 % Abgeltungsteuer mit Solidaritätszuschlag an, plus Kirchensteuer, wenn Sie kirchensteuerpflichtig sind (§ 32d Abs. 1 EStG, § 4 SolZG). Der Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € (§ 20 Abs. 9 EStG) ist bei dieser Summe praktisch bedeutungslos. Bei 3 % Ertrag, also 150.000 €, sind es 39.298,75 € Steuer für eine Person (berechnet).
Verwaltungskosten mindern die Steuer nicht. Wer gesetzlich krankenversichert ist, ohne pflichtversichert zu sein, zahlt auf Kapitalerträge außerdem Beiträge bis zur Beitragsbemessungsgrenze; was das bedeutet, steht auf von 1 Million leben. Für die Einzelheiten ist eine Steuerberatung die richtige Stelle.
Häufige Fragen
Wie viel Zinsen bekomme ich für 5 Millionen Euro im Monat?
Bei 2,75 % Festgeld 11.458,33 € im Monat vor Steuer, das sind 137.500 € im Jahr (Commerzbank Online-Festgeld, Stand 14.09.2026). Nach Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag bleiben einer Person 101.498,12 € im Jahr, also 8.458,18 € im Monat (berechnet, ohne Kirchensteuer). Gesetzlich gesichert sind bei einer Bank davon nur 100.000 €.
Ist Geld über 3 Millionen Euro bei einer Bank sicher?
Nicht mit Rechtsanspruch. Gesetzlich gesichert sind 100.000 € je Person und Bank (§ 8 Abs. 1 EinSiG). Der freiwillige Fonds der privaten Banken deckt bis Ende 2029 höchstens 3 Millionen je Person, abhängig von den Eigenmitteln der Bank, ab 2030 höchstens 1 Million, jeweils ohne Rechtsanspruch. Was über 3 Millionen liegt, ist bei einer Bank in keinem Fall abgedeckt.
Welche Vermögensverwaltung ist bei 5 Millionen Euro am günstigsten?
Nach Preisverzeichnis LIQID CORE Global: Ab 5 Millionen sinkt die Gebühr auf 0,25 %, mit 0,07 bis 0,22 % Fondskosten sind das 16.000 bis 23.500 € im Jahr (berechnet, Stand September 2026). Raisin liegt bei 21.500 bis 22.000 €. Estably nennt ab 5 Millionen keinen Preis, sondern verhandelt auf Anfrage. Kosten sind ein Kriterium unter mehreren.
Ab wie viel Vermögen braucht man ein Family Office?
Eine gesetzliche Grenze gibt es nicht, und eine belastbare Einstiegssumme haben wir in keiner Primärquelle gefunden. Entscheidend ist der Aufwand: mehrere Vermögensarten, Firmenbeteiligungen, Immobilien oder Erben im Ausland sprechen eher dafür als 5 Millionen in Konten und Wertpapieren. Verlangen Sie vor Vertragsschluss die Kosten in Euro (§ 63 Abs. 7 WpHG) und prüfen Sie die BaFin-Erlaubnis.
Ich habe 5 Millionen Euro geerbt. Wie viel Erbschaftsteuer zahle ich als Kind?
Bei 5 Millionen in Geld 871.150 €. Rechenweg: 5.000.000 € minus 400.000 € Freibetrag (§ 16 ErbStG) minus 15.000 € Erbfallkosten-Pauschbetrag ergibt 4.585.000 €, darauf 19 % in Steuerklasse I (§ 19 ErbStG). Vorschenkungen der letzten zehn Jahre und Schulden des Erblassers ändern das Ergebnis. Das Bundesverfassungsgericht verhandelt am 12. und 13.10.2026 über das Gesetz.
Kann ich 5 Millionen Euro komplett bei Raisin anlegen?
Über Raisin lässt sich der Betrag auf viele Partnerbanken verteilen, jede mit eigener gesetzlicher Sicherung bis 100.000 € je Person. Deutsche Partnerbanken nehmen laut Raisin-Übersicht bis 500.000 € oder 1.000.000 € an; gesichert sind davon trotzdem nur 100.000 € je Bank. Für volle Sicherung bräuchten Sie 50 Partnerbanken. Maßgeblich ist das Produktinformationsblatt der jeweiligen Bank.
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WeiterlesenQuellen
- § 7 Einlagensicherungsgesetz (Berechnung, Gemeinschaftskonto), Stand zuletzt geändert 25.03.2026, Abruf 01.10.2026
- § 8 Einlagensicherungsgesetz (Deckungssumme), Stand zuletzt geändert 25.03.2026, Abruf 01.10.2026
- Statut des Einlagensicherungsfonds (§ 6 Abs. 8 und 19), Stand Fassung Oktober 2023, Abruf 01.10.2026
- Deutsche Bundesbank: Einlagensicherung, Stand ohne Datum, Abruf 01.10.2026
- DSGV: Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe, Stand ohne Datum, Abruf 01.10.2026
- Raisin: deutsche Partnerbanken, Stand Titel 10/2026, Abruf 01.10.2026
- Commerzbank Online-Termingeld EUR, Stand 14.09.2026
- ING Festgeld: Konditionen, Stand Festzinssätze seit 22.09.2026
- LIQID Vertragsbedingungen mit Preisverzeichnis, Stand September 2026
- Raisin Geschäftsbedingungen Version 19 mit Preisverzeichnis, Stand Juni 2026
- Whitebox: Höhe der Gebühren, Stand ohne Datum, Abruf 01.10.2026
- FollowMyMoney Preis- und Leistungsverzeichnis, Stand Version 2.0, Abruf 01.10.2026
- OSKAR Kundendokumente mit Kosteninformation, Stand Juli 2026
- comdirect Preis- und Leistungsverzeichnis, Stand gültig ab 15.07.2026
- Estably: Kosten, Stand ohne Datum, Abruf 01.10.2026
- Fidelity Wealth Expert, Stand ohne Datum, Abruf 01.10.2026
- froots Vermögensverwaltungsvertrag, Stand September 2026
- froots: Sicherheit und Kosten, Stand ohne Datum, Abruf 01.10.2026
- § 20 EStG (Kapitalvermögen, Sparer-Pauschbetrag), Stand zuletzt geändert 29.06.2026, Abruf 01.10.2026
- § 32d EStG (Abgeltungsteuer), Stand Abruf 01.10.2026
- § 4 Solidaritätszuschlaggesetz, Stand zuletzt geändert 23.12.2024, Abruf 01.10.2026
- § 10 ErbStG (Erbfallkosten-Pauschbetrag), Stand zuletzt geändert 22.06.2026, Abruf 01.10.2026
- § 16 ErbStG (Freibeträge), Stand zuletzt geändert 22.06.2026, Abruf 01.10.2026
- § 17 ErbStG (Versorgungsfreibetrag), Stand Abruf 01.10.2026
- § 19 ErbStG (Steuersätze), Stand zuletzt geändert 22.06.2026, Abruf 01.10.2026
- BVerfG, Pressemitteilung Nr. 48/2026 (Verhandlung ErbStG am 12. und 13.10.2026), Stand 30.07.2026
- § 47 InsO (Aussonderung), Stand Abruf 01.10.2026
- § 92 KAGB (Sondervermögen), Stand zuletzt geändert 09.04.2026, Abruf 01.10.2026
- § 2 WpIG (Finanzportfolioverwaltung, Abs. 2 Nr. 9), Stand Abruf 01.10.2026
- § 15 WpIG (Erlaubnispflicht), Stand Abruf 01.10.2026
- § 63 WpHG (Kosteninformation), Stand zuletzt geändert 26.05.2026, Abruf 01.10.2026
- Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 348: Inflationsrate September 2026, Stand 30.09.2026
- BaFin-Unternehmensdatenbank, Stand Abruf 01.10.2026
- § 64 WpHG (Zuwendungen bei Finanzportfolioverwaltung, Abs. 7), Stand zuletzt geändert 26.05.2026, Abruf 01.10.2026
- comdirect Tagesgeld PLUS, Stand ohne Datum, Abruf 01.10.2026
- Deutsche Skatbank Tagesgeld, Stand 24.09.2026
- Commerzbank Tagesgeld, Stand Preisaushang 01.10.2026, Abruf 01.10.2026
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